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Entsorgungswirtschaft des Landkreises Harz AöR
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symbolischer Spatenstich auf der Neudeponie "Am Turm"

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben der Vorstand der enwi, Ingo Ziemann, der Landrat, Thomas Balcerowski, der stellv. Oberbürgermeister Immo Kramer und die beteiligten Bau- sowie Planungsunternehmen mit Vertretern der Presse den Start für die endgültige Oberflächenabdichtung auf der Neudeponie "Am Turm" bei Wernigerode freigegeben.

Wie von dem ein oder anderen Nutzer der A 36 bereits registriert, finden umfangreiche Bauarbeiten auf einem der beiden Deponiekörper statt. Die ersten Bagger und Raupen haben bereits damit begonnen, den seit Mai 2005 stillgelegten Deponiekörper der Neudeponie "Am Turm" für die endgültige Oberflächenabdeckung zu profilieren. In der mit ca. 680.000 Tonnen Abfall gefüllten Deponie sind die biologischen Abbauprozesse der eingelagerten organischen Materialien nun soweit abgeschlossen, dass die Oberflächenabdeckung nun aufgebracht werden kann. Der gesamte Deponiekörper hat sich seit der Schließung und der vorläufigen Abdeckung mit mineralischen Stoffen, um durchschnittlich ca. 90 cm gesenkt. Bis Ende nächsten Jahres wird nun ein mehrschichtiges Abdichtungssystem bestehend aus Kunststoff- sowie mineralischen Schichten aufgebracht. Die vorhandenen 18 Gasbrunnen werden weiterhin zur aktiven Entgasung des Deponiekörpers genutzt. Über ein Blockheizkraftwerk kann das restliche durch Zersetzungsprozesse gebildete Methangas zur Stromerzeugung genutzt werden. "Der nicht auf dem Deponiegelände verbrauchte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.", so Ingo Ziemann, Vorstand der enwi, der die interessierten Gäste über das Deponiegelände führte.

Nach erfolgreichem Abschluss der Baumaßnahme wird die Deponie begrünt. Die sich dann anschließende Nachsorgephase dauert voraussichtlich 30 bis 40 Jahre. In dieser Zeit wird weiterhin die Deponie überwacht und anfallendes Sickerwasser und Methangas erfasst.

Besonders erfreulich ist für den Landrat, Thomas Balcerowski und dem stellvertretenden Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, Immo Kramer, dass im südlichen und westlichen Bereich der Deponie eine dickere Rekultivierungsschicht errichtet werden soll. Damit wird die Option zur späteren Errichtung einer Photovoltaikanlage offengehalten.

Die mit der Baumaßnahme sowie der ingenieurtechnischen und genehmigungsrechtlichen Begleitung verbundenen Kosten belaufen sich insgesamt auf ca. fünf Millionen Euro. Die Finanzierung der anfallenden Kosten erfolgt über gebildete Rückstellungen aus den Abfallgebühren.

Bild: symbolischer Spatenstich
Sonja Medwedski, Projektleiterin vom Planungsbüro umtec Prof. Biener, Sasse, Konertz, Partnerschaft Beratender Ingenieure und Geologen mbB, Ingo Ziemann, Vorstand der enwi, Thomas Balcerowski, Landrat des Landkreises Harz, Thomas Heine, Bauleiter der ausführenden Baufirma, STRABAG Umwelttechnik GmbH, Immo Kramer, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode und Markus Focke, Abteilungsleiter Entsorgung und Unternehmenskommunikation bei der enwi führen den symbolischen Spatenstich durch (von links).

Bild: Ingo Ziemann, Vorstand der enwi erläutert den Anwesenden die durchzuführenden Baumaßnahmen auf der Neudeponie
Ingo Ziemann, Vorstand der enwi erläutert den Anwesenden die durchzuführenden Baumaßnahmen auf der Neudeponie "Am Turm"

Bild: Ingo Ziemann, Vorstand der enwi, beantwortet die gestellten Fragen.
Ingo Ziemann, Vorstand der enwi, beantwortet die gestellten Fragen.

Aktuelle Informationen der enwi:

Aktuelle Informationen der enwi:

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