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Entsorgungswirtschaft des Landkreises Harz AöR
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Entwurf der Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes für 2019 bis 2024 beschlossen

Die enwi hat als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger ein Abfallwirtschaftskonzeptes (kurz AWK) für die in ihrem Gebiet anfallenden Abfälle zu erstellen. Nach einer kurzen Einführung in das Thema durch den Vorstand der enwi, Steffen Peter, stellte Ingo Ziemann, Leiter der Abteilung Entsorgung und Unternehmenskommunikation bei der enwi, den Mitgliedern des Verwaltungsrates die wichtigsten Eckpunkte der Fortschreibung des AWK's auf der jüngsten Sitzung vor.

Auf Basis des bereits bestehenden AWK's wurden die Akzeptanz der Angebote, die Entwicklungen der Anforderungen, die Mengenentwicklung, die Wirtschaftlichkeit und die bestenden Verträge geprüft. Wesentliche Themen waren neben den Angeboten zur Hausmüllentsorgung, auch die für Sperrmüll, Altpapier, biologische Abfälle und Leichtverpackungen (Gelber Sack/Gelbe Tonne). Es wurde ausführlich untersucht, ob sich das bestehende System bewährt hat oder ob es verändert werden sollte. Dabei stand im Mittelpunkt, weiterhin eine bedarfsgerechte Entsorgung bei günstigen Gebühren sicherzustellen. Die Analyse des jetzigen Zustandes hat gezeigt, dass die Abfallentsorgung dienstleistungsgerecht erfolgte. Ein weiteres wichtiges Thema war die Entwicklung der Wertstoffhöfe. Die Anzahl soll sich in den nächsten Jahren auf mindestens neun erhöhen. Ebenso soll geprüft werden, an welchen Wertstoffhofstandorten eine Modernisierung möglich ist.

Zusammenfassend machte Ingo Ziemann deutlich, dass bis zum Jahr 2024 der Nachweis zur Entsorgungssicherheit im Landkreis Harz durch eigene Leistungen oder durch Vertragspartner gegeben sein wird. Unabhängig davon wird die Optimierung der Dienstleistungsangebote unter Beachtung wirtschaftlicher Gesichtspunkte ständig zu prüfen sein.

Andreas Schumann, Mitglied des Verwaltungsrates der enwi, stellte die Frage zur Möglichkeit der Optimierung der Art des Sammelsystems bei den Leichtverpackungen. Ingo Ziemann betonte, dass die Kommunen hierzu befragt werden und diese Informationen in die Verhandlungen zu den Vereinbarungen mit den Dualen Systembetreibern eingebracht werden.

Ein weiteres Mitglied des Verwaltungsrates, André Lüderitz, beteiligte sich an der regen Diskussion. Er interessierte sich u. a. dafür, wann sich die Ergebnisse des neu abgeschlossenen Vertrages zur thermischen Abfallverwertung in den Gebühren für die Bewohner und Betriebe des Landkreises Harz widerspiegeln. Ingo Ziemann hob hervor, dass dies mit der neuen Kalkulationsperiode ab 2020 erfolgen wird.

Alle Mitglieder des Verwaltungsrates stimmten dem Entwurf der Fortschreibung des bestehenden AWK's zu. Damit ist der Weg frei zur Diskussion des Konzepts in den Gemeinden des Landkreises Harz. Aber auch Verbände, Kammern und Organisationen, deren Aufgaben oder satzungsgemäße Interessen durch das AWK berührt werden, erhalten bis Ende März 2019 Gelegenheit zur Stellungnahme. Dann erfolgt die Auswertung der eingegangen Anregungen im Haus der enwi, so dass die Fortschreibung des Konzeptes abgeschlossen werden kann.

Bild: Wertstoffhof Halberstadt
Wertstoffhof Halberstadt

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